Drei Tage von Karakol zum türkisen Ala-Kul-See und den heißen Quellen von Altyn-Arashan – mit Trägern, Packpferden, Koch und privatem Guide von xtravel.

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Alle anzeigenFragt man die Bergführer in Karakol, welche Route am besten zeigt, warum man in den Tian Shan reisen sollte, hört man fast immer dieselbe Antwort: Ala-Kul über Altyn-Arashan. In drei Tagen führt der Weg durch Fichtenwälder zu einem türkisfarbenen See auf rund 3.500 Metern, über einen Grat von knapp 3.900 Metern und hinunter zu heißen Quellen. Ein Klassiker – den man allerdings sehr unterschiedlich erleben kann.
Tag 1 – Karakol-Schlucht. Start ist wenige Kilometer von Karakol entfernt am Eingang des Nationalparks. Am Vormittag geht es gemächlich am Fluss entlang durch Tian-Shan-Fichten, am Nachmittag steiler hinauf zum Camp an der Baumgrenze auf etwa 2.800 bis 3.000 Metern – ideal zur Akklimatisierung.

Tag 2 – Ala-Kul und Pass. Der Königstag. Vorbei am Wasserfall Kul-Tor erreichen Sie den Ala-Kul, ein langgestrecktes, milchig-türkises Becken unter den Gletschern. Hier lohnt sich eine lange Pause, denn das Licht auf dem Wasser verändert sich ständig. Danach führt der Pfad über Moränen zum Ala-Kul-Pass mit Blick ins Arashan-Tal und auf den Gipfel Palatka. Der Abstieg ist steil und geröllig – das Tempo bestimmt Ihr Guide. Am Abend wartet Altyn-Arashan mit dem ersten heißen Bad.

Tag 3 – Altyn-Arashan. Ausschlafen, ein weiteres Bad in den Radonquellen auf rund 2.600 Metern, ein Spaziergang durchs Tal und der Abstieg ins Dorf Ak-Suu, wo das Fahrzeug bereitsteht. Wer mag, hängt hier einen Ruhetag an – kaum ein Ort am Issyk-Kul eignet sich besser zum Nichtstun.
Bergsteigerische Erfahrung ist nicht nötig, ein Spaziergang ist es aber auch nicht. Sie sollten trittsicher sein und 6 bis 8 Stunden Gehzeit mit etwa 1.000 Höhenmetern pro Tag bewältigen. Die eigentliche Herausforderung ist die Höhe – der Pass liegt über 3.800 Metern. Deshalb planen wir vorab ein bis zwei Nächte in Karakol oder am Seeufer ein. Saison ist von Anfang Juli bis Mitte September; im Juni liegt am Pass oft noch Schnee, Ende September wird das Wetter launisch. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur besten Reisezeit für Kirgistan.
Der Unterschied zur klassischen Rucksacktour: Sie tragen nur einen leichten Tagesrucksack mit Wasser und Kamera. Um alles andere kümmert sich das Team:
Packpferde bringen Zelte, Schlafsäcke, Küche und Gepäck voraus ins Camp;
Träger übernehmen dort, wo Pferde nicht weiterkommen – vor allem am Pass;
ein Camp mit eigenem Koch: geräumige Zelte mit guten Matratzen, Esszelt, frisch gekochtes Abendessen und Kaffee vor dem Aufbruch;
ein privater, zertifizierter Guide nur für Ihre Gruppe, inklusive Satellitenkommunikation und Erste-Hilfe-Ausrüstung;
Transfers im Geländewagen und auf Wunsch Reitpassagen auf einzelnen Abschnitten.

Das Trekking lässt sich gut mit einer längeren Reise kombinieren – etwa mit unserer sechstägigen Rundreise um den Issyk-Kul, die ohnehin über Altyn-Arashan führt, oder mit der Kulturreise „Der Weg des Nomaden" mit Station in Karakol. Wie sich der Osten von Son-Kul und dem Alai unterscheidet, lesen Sie in unserem Beitrag über Karakol, Son-Kul und den Alai.

Der schönste Moment ist nicht der Pass, sondern der Abend in Altyn-Arashan: heißes Wasser, Sterne über den Fichten und ein Abendessen, um das sich jemand anderes gekümmert hat.
Die Hochgebirgssaison 2026 ist vorbei, und die besten Guides und Köche für Juli und August 2027 sind bereits ab Herbst gefragt. Wenn Sie den Ala-Kul in Ihrem eigenen Tempo und ohne Abstriche beim Komfort erleben möchten, sprechen Sie uns an – wir planen die Route passend zu Ihren Terminen, Ihrer Kondition und Ihrer Gruppe.
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