Biosphärenreservat Sary-Tschelek im Sommer: Bergseen, Walnuss- und Tannenwälder, Wanderwege und komfortable Anreise ab Osch oder Bischkek – privat geplant.

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Alle anzeigenÜber Sary-Tschelek sprechen Kirgisen mit besonderer Hochachtung. Der Bergsee liegt im Bezirk Aksy der Provinz Dschalal-Abad, eingebettet in die Ausläufer des Tschatkal-Gebirges – umgeben von Wald, den man in einem Land der Steppen und Gletscher kaum erwartet. Seit 1959 steht das Gebiet unter Schutz, seit Ende der 1970er-Jahre gehört es zum UNESCO-Netzwerk der Biosphärenreservate. Die Anreise ist lang, und genau deshalb bleibt es am Ufer still: keine Reisebusse, keine Promenade, nur Wasser, steile Hänge und der Duft von Nadelholz.

Der Hauptsee zieht sich über mehrere Kilometer zwischen steilen Hängen hin und ist über zweihundert Meter tief – daher das satte Blaugrün, das sich mit jeder Wolke verändert. Rundherum liegen kleinere Seen, und die Wanderung von einem zum nächsten ist ein eigenes Erlebnis. Mit der Höhe wechselt der Wald: unten Walnusshaine und wilde Obstbäume, weiter oben Schrenk-Fichten und die Semjonow-Tanne, die nur im westlichen Tienschan vorkommt. Im Sommer blühen die Bergwiesen in voller Pracht.

Ideal sind Juni bis September: Die Straßen sind trocken, die Wege offen, die Tage warm und die Abende frisch. Juli und August sind am grünsten, Ende September färbt sich der Wald golden – eine Lieblingszeit für Fotografen, wie wir in unserem Fotoguide für Kirgistan beschreiben. Wer den Sommer 2027 ins Auge fasst, sollte früh planen: Die Unterkünfte am Reservat sind klein, die besten Zimmer schnell vergeben.
Ausgangspunkt ist das Dorf Arkyt am Eingang des Reservats, wo der Besuch angemeldet wird. Von Osch über Dschalal-Abad und Tasch-Kömür ist man den größten Teil des Tages unterwegs. Ab Bischkek fliegt man in den Süden und fährt weiter – oder macht aus der Strecke über die Hochpässe und am Toktogul-Stausee vorbei eine eigene Reise, wie in unserem Roadtrip von Bischkek nach Osch. Das letzte Stück ist eine Bergstraße: Ein zuverlässiger Geländewagen und ein ortskundiger Fahrer sind hier unverzichtbar.

Wir pressen Sary-Tschelek nicht in einen Tagesausflug. Unser Programm „Zauber von Sary-Tschelek“ nimmt sich vier Tage Zeit: private Transfers, ein sorgfältig ausgewähltes Gästehaus, Abendessen aus regionalen Zutaten und ein Guide, der Wege und Geschichte des Reservats kennt. Der See lässt sich auch mit Osch und dem heiligen Berg Sulaiman-Too kombinieren oder in unsere Rundreise VIP Kirgistan einbauen.
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