Skazka-Canyon, Barskoon-Wasserfälle, Adlerjäger und leere Strände: so plant xtravel eine private, entschleunigte Reise am Südufer des Issyk-Kul.

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Alle anzeigenDie meisten Reisenden lernen den Issyk-Kul über sein Nordufer kennen: Tscholpon-Ata, Hotelanlagen, Bootsstege und eine viel befahrene Straße. Das Südufer tickt anders. Hier reicht das Terskej-Alatau fast bis ans Wasser, Dörfer sind selten, und im September kann man einen ganzen Tag an einem wilden Strand verbringen, ohne jemandem zu begegnen. Genau hierhin bringen wir Gäste, die den See in Ruhe erleben möchten.
Zwischen Kadschi-Sai und Tossor verwandelt sich das Ufer plötzlich in ein Labyrinth aus verwittertem Sandstein – rot, ocker, stellenweise fast violett. Die Einheimischen nennen den Ort Skazka, „Märchen“, und das passt: In den Graten erkennt man Burgen, Drachen und schlafende Tiere. Am schönsten ist es früh am Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang, wenn der Stein zu leuchten scheint. Der Spaziergang ist leicht und eignet sich auch für Familien mit Kindern.

Weiter östlich, beim Dorf Barskoon, zieht sich eines der schönsten Täler der Region durch Fichtenwald bergauf. Ein Wasserfall folgt dem nächsten, mit klangvollen Namen wie „Tränen des Schneeleoparden“ oder „Schale des Manas“. Manche liegen nur wenige Gehminuten von der Straße entfernt, zu anderen geht man besser mit Guide. Ein kleines Denkmal erinnert an Juri Gagarin, der hier einst Urlaub machte – ein charmantes Stück sowjetischer Geschichte.

Am Südufer ist die traditionelle Kultur besonders lebendig. Rund um Bokonbajewo arbeiten Filzmacherinnen, und Familien von Berkutschi – Adlerjägern – pflegen ihr altes Handwerk weiter. Wir organisieren diese Begegnungen privat statt als inszenierte Show; mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag über die Jagd mit Steinadlern. In der Nähe liegt Tamga mit dem beschrifteten Stein Tamga-Tasch, und abseits der Straße findet man stille Buchten, aus denen Fischer noch im Morgengrauen hinausfahren.

Wir hetzen niemanden von Punkt zu Punkt. Ein typisches Programm dauert drei bis vier Tage, mit Übernachtungen in den besten verfügbaren Unterkünften – charmanten Gästehäusern, Jurtencamps mit richtigen Betten und warmer Dusche – und einem Abschluss in einem komfortablen Hotel am Ostufer. Dazwischen: frischer Fisch zum Mittag, ein Bad in einer leeren Bucht, ein Abend am Feuer. Da der See nie zufriert, lohnt sich auch ein Blick auf unseren Winter-Spa-Aufenthalt am Issyk-Kul.
Die beste Reisezeit ist Juni bis Anfang Oktober, ideal finden wir den September: Das Wasser ist noch warm, das Ufer fast menschenleer. Inspiration bieten unsere kuratierten Reisekollektionen, Eindrücke der Landschaft zeigt die xtravel-Fotogalerie – und wenn Sie bereit sind, sprechen Sie mit unserem Reiseplaner über Ihre Wunschtermine.
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